#265: "Ich werde die Schönheit wiederfinden"

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: In dieser Podcastfrage habe ich dir mal wieder eine Fotografengeschichte mitgebracht, nämlich die Geschichte von über Victoria.

00:00:10: Und ich würde sagen du schnappst dir am besten einen Kaffee oder machst es dir irgendwo gemütlich?

00:00:17: Oder steppselt's die Kopfhörer ein und macht dich auf den Spaziergang auf und hast einfach jetzt ein paar Minuten für Dich um... der Geschichte von Victoria Zellarschen und zu hören, wie sie ihren Weg in die Fotografie, ihren Weg zur Fotografin gefunden hat.

00:00:36: Um dich vielleicht selber ein bisschen inspirieren, motivieren zu lassen.

00:00:40: Das auch immer würde ich heute passen!

00:00:43: Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß mit dieser Geschichte.

00:00:47: Willkommen bei Fotografenschmiedestories dem Podcast für ehrliche Gespräche rund um Photobusiness, Fotografi und das echte Leben dazwischen für Frauen, die sich ein Business aufbauen möchten, das zu ihrem Leben passt.

00:00:59: Also schnapp dir gerne einen Kaffee und setz dich zu mir!

00:01:02: Und dann reden wir über Sichtbarkeit, Selbstzweifel, erste Kundinnen, Familie, Selbstständigkeit und all die Dinge, über die sonst oft niemand spricht.

00:01:11: Nicht perfekt nicht höher schneller weiter sondern ehrlich.

00:01:15: Ich bin Tina und ich freue mich dass du da bist.

00:01:24: Doch in Victoria tobte ein Sturm.

00:01:26: Sie lag wach im Bett, der kleine Körper ihres Sohnes dicht ansiege kuschelt.

00:01:31: Dann warme Atemstriche bei ihren Armen.

00:01:34: Samuel schlief tief und fest geborgen an einer Welt die für ihn noch heil war.

00:01:40: Sie löscht auf jeden seiner Atemzöger als wollte sie sich davon überzeugen dass wenigstens hier in diesem einen Raum noch alles sicher war.

00:01:50: Übern ihrem Kopf lemmerten die Bilder, die sie nicht loslesen Bilder aus ihrer Heimat, aus der Ukraine.

00:01:57: Es war zwei tausend zwanzig als der Krieg ausbrach und seitdem war nichts mehr wie es einmal gewesen war.

00:02:04: Explosionen zerstört Straßen, Gesichter fallen Angst, Nachrichten die sich eingebrannt hatten auch wenn sie den Fernseher längst ausgeschaltet hatte.

00:02:13: Die Sorge um ihre Familie und Freunde die dort geblieben waren nagt dann ihr wie ein ständiger Schmerz.

00:02:20: In den ersten Wochen hat er sie versucht alles irgendwie zu ertragen Doch die Nächte wurden immer länger.

00:02:26: Der Schlafe mal kürzer, sie erst kaum verlor Gewicht.

00:02:30: Selbst die schönen Momente mit Samuel führten sich fremd an als könnte sie nicht mehr ganz anwesend sein.

00:02:36: Er lachte, er plapperte, wollte spielen und citat was sie konnte doch innerlich war sie leer wie eingefroren.

00:02:45: In dieser Nacht spürte sie die Lehre besonders stark.

00:02:49: Sie hielt Samuel fester als könnt ihr eher ihre Kraft geben, die sie selbst nicht mehr fand.

00:02:54: Aber je mehr sie sich an ihn schmiegte, desto deutlicher wurde ihr.

00:02:58: So geht es nicht

00:02:58: weiter.".

00:03:00: Sie brauchte einen Halt, einen Grund um morgens aufzustehen – etwas das sie wieder mit dem Leben verbannt und statt des Noh an ihr vorbeiziehen zu lassen!

00:03:09: Und dann war da auf einmal ein Gedanke zurerst kaum greifbar.

00:03:13: dann immer klarer Das Klicken ihrer Kamera Bilder die Schönheit einfangen wo sonst nur Schmerz war.

00:03:21: Ein Bild erschien für ihrem inneren Auge Samuel Im warmen Licht des Nachmittages, lachend, lebendig.

00:03:28: Und mit einem Mal wusste sie was sie brauchte – einen neuen Fokus!

00:03:32: Etwas das sie zwang wieder die schönen Dinge zu sehen.

00:03:36: Nicht weil die Welt heil war sondern gerade weil sie es nicht war.

00:03:41: Nach dem Dunkeln während der Kleine ruhig weiteratmete Schwur sie sich.

00:03:45: Ich werde die Schönheit wiederfinden und ich werde Sie festhalten.

00:03:51: Kapitel II Samuel.

00:03:54: Am Anfang war es nur Samuel, ihr kleiner Sohn der jeden Tag ein neues Wunder entdeckte.

00:04:00: Wie Staubkörnchen im Sonnenlicht tanzen wie das Spielzeugautor unter dem Sofa verschwand, Bibelette am Wind und leises Lied spielten.

00:04:09: Victoria konnte nicht anders als immer wieder zur Kamera zu greifen.

00:04:13: Mehrmals am Tag kehrt sie ihn fest – nicht nur um die Bilder zu haben sondern passt so als könnte sie damit die Zeit anhalten, die viel zu schnell an ihr vorbei raste!

00:04:23: Doch schon bald merkte sie, Samuel hatte keine Geduld für Posen.

00:04:27: Wenn sie ihn nur schnell hinstellen wollte, wandte er sich ab, kicherte rante los.

00:04:33: Manchmal verzog er das Gesicht, manchmal rollte er einfach nur lachend über dem Teppich.

00:04:38: Anfangs versuchte Victoria noch ihn immer wieder in Pose zu bringen so wie sie es von den Babyfotoalben anderer gesehen hat aber innerlich spürte sie schon dass das gar nicht ihr Weg war Denn die Bilder, die sie wirklich berührten entstanden nicht dann wenn Samuel stillstand sondern dann wenn er sich bewegte.

00:04:58: Wenn ihr mit nackten Füßen über den Balkon tappt, wenn der sich mit dem Hund ein Wettrenn lieferte oder mit Schokoladem verschmierten Mund sein Lieblingslied sangen.

00:05:09: Genau diese umgestellten Augenblicke hatten eine Kraft, die Sie fesselten.

00:05:14: Es war kein geplante Entschloss Kein Moment in dem sie dachte so ab jetzt fotografiere ich nur noch echt.

00:05:21: Es war dieses leise, hartnäckige Gefühl, dass sie spürte.

00:05:25: Sie fühlte einfach das ist es!

00:05:27: Das fühlt sich richtig an.

00:05:30: Eines Tages als ihr die Speicherkarte in den Laptop steckt, sah sie die Bilder – verschwommene Füße im Rennen, funkelnde Augen im Abendlecht.

00:05:38: Ein Hund der mitten durchs Bild sprang.

00:05:41: Zuerst war da Starn darüber, dass er diese Momente wirklich eingefangen hatte… dann ein warmes Ziehen.

00:05:49: Es war also, dass sie Samuel noch einmal neu sehen.

00:05:52: Nicht perfekt ausgeleuchtet nicht gestylt sondern so wie er wirklich war – wild frei und voller Leben!

00:06:00: Und in dieser Echtheit lag eine Wahrheit die sie lange vermisst hatte.

00:06:04: Sie spürte das hier bei mehr als ein Hobby.

00:06:08: Es fühlte sich an, als hätte jemand eine Tür geöffnet hinter der schon lange einen Raum auf sie gewartet hat.

00:06:13: Ein Raum voller Freude, voller Heilung.

00:06:17: Zum ersten Mal seit Monaten verspürte sie wieder dieses leise kribbelnem Bauch, kein lauter Triumph sondern ein stilles beharliches Gefühl das nicht weichen wollte.

00:06:28: Mach weiter!

00:06:29: Folge diesem Weg.

00:06:31: Und genau das tat sie ohne lange nachzudenken ohne Pläne oder große Zweifel.

00:06:38: weil sie spürte ihr Bauchgefühl hatte sie auf etwas gestoßen dass sie nicht mehr loslassen durfte.

00:06:46: Kapitel drei die ersten Schritte.

00:06:50: Die Entscheidung war längst gefallen.

00:06:51: Auch wenn Victoria sie nicht laut ausgesprochen hatte, kaum hätte sie die ersten Bilder von Samuel gesehen, wusste sie es würde nicht bei ein paar Aufnahmen bleiben.

00:07:01: Also mietete sie die Kamera gleich für drei Monate ohne Plan oder Business-Idee einfach nur weil es sich richtig anfühlte.

00:07:09: Als Sie Paket boten ihr das Paket in die Hände drückte hielt sie es fest als wäre darin mehr als nur Technik vielleicht ein Stück Hoffnung, vielleicht ein Schlüssel.

00:07:20: Schon wenige Tage später stand sie in einem Workshop, zusammen mit einer Handvoll anderer Anfängerinnen.

00:07:26: Vor ihr auf dem Tisch die Kamera noch glänzend neu.

00:07:29: Um sie herum begriffe die Wilde durch den Raum flogen – Blende, ISO-Belichtungszeit….

00:07:34: Sie schrieb alles mit auch wenn sie kaum in daher kamen.

00:07:37: Aber anstatt sich entmutigen zu lassen probierte sie sofort aus!

00:07:41: Sie drehte Rädchen, machte Fehlerlöschte Bilder, lachte über sich selbst.

00:07:46: Zurück Zuhause klickte sie sich durch Tutorials, probierte weiter.

00:07:50: Samuel war ihr erstes Model, geduldig wenn er schlief und wild wenn er wach war.

00:07:55: Doch bald reichte er das nicht mehr.

00:07:57: Sie schrieb eine Freundin an – habt ihr Lust auf Fotos?

00:08:00: Natürlich umsonst TFP!

00:08:03: Das erste Shooting war chaotisch.

00:08:06: Sie hatte Ideen gesammelt, Pinterest-Sports angelegt und dann vergaß sie ausgerechnet die Speicherkarte in die Kamera zu stecken.

00:08:13: Hier war es unendlich peinlich.

00:08:15: Doch anstatt nach Hause zu fahren, lachten sie alle und Victoria holte einfach am nächsten Tag alles nach.

00:08:21: Es blieb nicht bei diesem einen Versuch – bald waren es Freunde, Bekannte, dann Freunde von Freunden immer wieder TFP, immer wieder neu!

00:08:32: Victoria probierte, experimentierte, sammelte Erfahrungen.

00:08:36: Sie legte sich auf den Boden, lief Barfuß durch Wiesen, jagte dem besten Licht hinterher und mit jedem Klick lernte sie dazu.

00:08:44: Manchmal fühlte sie sich wie eine Anfängerin, die mehr Glück als Können hatte.

00:08:49: Doch dann kamen die Nachrichten, wow!

00:08:51: Die Bilder sind toll.

00:08:53: Kannst du auch mal meine Familie fotografieren?

00:08:56: Und eines Abends blinkte auf Instagram eine Anfrage auf Hallo was kosten deine Shootings?

00:09:03: Victoria starte auf die Worte, als wären Sie gar nicht für sie bestimmt.

00:09:07: Preise für ihre Bilder.

00:09:09: Sie lachte alles gleichzeitig unglaublich und völlig selbstverständlich war Unglaublich war sie vor wenigen Wochen noch nicht einmal wusste, wie man im manuellen Modus fotografierte.

00:09:20: Und selbstverständlich weil sie tief in sich spürte ja das ist mein Weg!

00:09:25: Andere hätten vielleicht gezöge hat gerechnet überlegt aber Victoria nichts.

00:09:29: Sie schrieb zurück vereinberte ein Shooting und merkte erst später dass dies der Moment war indem aus den ersten Schritten langsam ein Weg wurde.

00:09:39: es war als hätte sie unbewusst eine Tür geöffnet hinter der, der ganze Raum auf sie wartete voller Möglichkeiten, voller Menschen, volle Geschichten.

00:09:50: Kapitel IV Rückenwind.

00:09:53: Es war ein Abend wie eine andere.

00:09:56: Samuel schlief schon Der Hund hatte sich zusammengerollt und Victoria saß am Küchentisch Den Laptop vorsicht die Speicherkarte daneben.

00:10:04: Ihre Augen glänzten als er sich durch die frisch bearbeiteten Fotos klickte.

00:10:09: Sie lachte leise über das eine verwackelte Bild Blieb bei dem anderen Hängen, das einfach alles richtig eingefangen hatte.

00:10:16: Das liegt die Stimmung, das Gefühl.

00:10:19: Die Mann trat hinter sie, legte die Hände auf ihre Schultern durch Strahls wenn du die Bilder ansiehst.

00:10:25: Echt?

00:10:25: Sie drehte sich halb zu ihm um.

00:10:27: Ja, grinnste er und merkte dass du etwas gefunden hast.

00:10:31: Victoria biss ich auf die Lippen.

00:10:33: ja was ist noch alles so neu?

00:10:35: Ich weiß noch nicht mal ob ich das wirklich kann.

00:10:38: Das ist doch egal sagt der ruhig.

00:10:40: Du musst nicht alles wissen, du musst es fühlen und du fühlst es.

00:10:43: Das sieht jeder!

00:10:45: Sie schwieg und in ihrem Kopf rauschte es.

00:10:48: Es war so einfach gesagt – vielleicht war's das genau?

00:10:53: Ein paar Wochen später überraschte er sie.

00:10:56: «Du brauchst deine eigene Kamera», sagte er als er das Päckchen auf den Tisch stellte.

00:11:00: Sie seien unglaublich an….

00:11:02: Aber was ist wenn ich wieder aufföre?

00:11:04: Dann haben wir halt eine Kamera zu viel.».

00:11:06: Er lachte aber ich glaube nicht dass das passieren wird.

00:11:10: Diesmal ist es anders.

00:11:12: Ich sehe es in deinen

00:11:13: Augen.".

00:11:14: Sie schlug den Karton auf, rupt vorsichtig die neue Kamera heraus und das Gewicht in ihre Hand fühlte sich an wie ein Versprechen.

00:11:22: Sie spürte wie ihr Herz schneller schluckt.

00:11:24: Danke!

00:11:25: Ihre Stimme war leise fast brüchig.

00:11:28: Da nahm sie in den Arm – ich bin dein Investor schon vergessen?

00:11:31: Sie lachte und für einen Moment will die ganze Schwere der letzten Monate von ihr ab.

00:11:37: In den folgenden Wochen merkte sie ganz deutlich, dass dieser Rückenwind wirklich bedeutete.

00:11:42: Wenn Sie spät abends nach einem Shooting müde heim kamen hatte er schon das Abendessen vorbereitet.

00:11:48: Wenn sie unsicher war welche Bilder sie auswählen sollte setzte er sich neben.

00:11:52: sie klickte mit durch die Galerien und sagte vertraude am ersten gefühlen.

00:11:56: Das ist immer das Richtige.

00:11:58: Es waren keine großen Gesten die sie trugen sondern die vielen kleinen Und genau dieser rückenwind gab ihr Mut für den nächsten Schritt Kapitel V. Der Sprung.

00:12:13: Es war ein Nachmittag im Frühling, es saß auf dem Wohnzimmerteppich Baute konzentriert Türme aus seinen Bauklätzen während der Hohendöste.

00:12:23: Die Sonne fiel warm durch das Fenster und Victoria scrollt am Küchentisch durch ihre Nachrichten.

00:12:29: Wieder eine Anfrage diesmal von einer Familie die sie gar nicht kannte.

00:12:33: Wir haben deine Bilder gesehen.

00:12:35: Fotografierst du uns auch?

00:12:38: Sie las den Satz mehrfach.

00:12:39: Früher hätte sie gezögert Vielleicht gar nicht geantwortet, aber diesmal war es anders.

00:12:44: Ein warmes Kribbelnsticken hierauf – natürlich mache ich das!

00:12:49: Und je mehr Shootings sie hatte, desto klarer wurde….

00:12:52: Das war längst mehr als ein Hobby.

00:12:55: Aber die große Frage blieb … Sollte sie wirklich springen?

00:13:00: Und dann sprach sich's einfach aus.

00:13:02: Ich glaube, ich will das richtig machen.

00:13:04: Nicht nur nebenbei.

00:13:06: Immer nickte und das dachte ich mir schon.

00:13:09: Aber was ist wenn es nicht

00:13:10: klappt?!

00:13:11: Dann klappt das eben nicht, aber was ist wenn es klappt?

00:13:15: Sie lachte doch.

00:13:16: die Antwort war so schlecht und sagte doch alles.

00:13:20: Kurz darauf meldete sie sich zum Business-Course an ohne lange Listen oder Vorbereitung – einfach weil es sich richtig anfühlte!

00:13:29: Es fühlte sich richtig an also mache

00:13:32: ich's!".

00:13:33: Und im Jahr zwanzig wagte sie den Schritt in die hauptberufliche Selbstständigkeit.

00:13:38: Es war kein lauter Knall, kein dramatischer Abschied.

00:13:42: Eher ein leises Übertreten einer Schwelle doch auf der anderen Seite wartete ein neues Leben.

00:13:48: Shootings am Vormittag, Bildbearbeitung am Nachmittag und Mittagsnudeln mit Samuel am Küchentisch.

00:13:55: Natürlich gab es auch Zweifel vor allem in den ersten Wochen.

00:13:58: Jedes Mal wenn die Gedanken laut wurden versuchte sie sich aber daran zu erinnern wie sie schon so weit gekommen war Was ihr soweit getragen hatte, nämlich Ihr Bauchgefühl.

00:14:09: Kapitel sechs Heute Es ist ein Mittwoch vormittag und Vektoria steht barfuß im feuchten Gras.

00:14:21: Wo ihr springt ein kleiner Junge lachend in die Arme seiner Mutter, die ihn kaum halten kann.

00:14:27: Das Licht fällt weich durch die Bäume golden- und lebendig.

00:14:31: Vektoria hebt die Kamera drückt ab klick.

00:14:34: Und genau an diesem Moment weiß sie wieder warum sie diesen Weg gegangen ist.

00:14:39: Am Mittag packt sie ihre Tasche und fährt heim.

00:14:42: Samuel wartet schon am Küchentisch, die Nudeln dampfen in der Schüssel – und neben ihm sitzt der Hund aufmerksam weil er hofft es vielleicht doch etwas herunterfällt.

00:14:52: Mama, ich hab heute beim Sport ein Tor geschossen, platzt Samuel heraus noch bevor sie sich die Jacke ausgezogen hat.

00:14:59: Victoria setzt sich ja zu lacht erzählt von ihrem Shooting und fühlt sich genau da wo sie sein will.

00:15:07: Später am Nachmittag öffnet sie den Laptop für einen Zoom-Call.

00:15:10: Am anderen Ende setzt eine junge Fotografin unsicher, voller Fragen – ich weiß nicht ob ich das wirklich kann!

00:15:17: Viktoria lächelt.

00:15:18: Das habe ich mir auch mal gedacht aber weißt du was?

00:15:21: Manchmal reicht es dann im Bauch gefühlt zu folgen und während sie spricht spürt sie die gleiche Wärme, die sie selbst getragen hat.

00:15:29: Wenn der Abend kommt legst Sie die Kamera beiseite, schnappt sich die Hunde Leiner und geht mit dem Hund in ihrer Familie eine Runde spazieren.

00:15:37: Die Sonne färbt den Himmel rosa, zahmige Rennt voraus.

00:15:41: der Hund bellt fröhlich hinterher.

00:15:43: Ihr Mann läuft neben ihr und für einen Moment bleibt Viktoria stehen ab mit Tief ein.

00:15:49: Sie denkt an die Nacht im Jahre twenty-twozig An die Sorgen, die Ohn macht Und sie denkt dann heute an all die Shootings, an die Reisen, an Menschen, die ihr vertrauen.

00:16:01: Nichts davon war geplant.

00:16:03: Alles ist aus einem Gefühl entstanden.

00:16:06: Sie sieht Samu zu, der lachend eine Hand voll Blätter in die Luft wirft und sie spürt die Dankbarkeit wie ein stilles Feuer an sich.

00:16:14: Ich bin Fotografin – ich lebe meinen Traum Und sie weiß das Schönste daran ist nicht dass ihr angekommen ist sondern dass dieser Weg immer weiter geht.

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