#260: Business zwischen Brotdosen und Kundenanfragen
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Irgendwann haben wir angefangen Selbstständigkeit und Familienleben so miteinander zu vermischen.
00:00:08: Und ich glaube auch gerade durch ganze Social Media, Hype und so haben wir das Gefühl dass es zwei Welten sind die einfach wundervoll zusammen passen.
00:00:19: Die sich super unter Einhub bringen lassen, dass quasi jede Mama sollte ein Business haben.
00:00:24: Jede selbstständige kann easy peasy Mama werden.
00:00:29: Letztlich ist es natürlich genau das Leben, dass ich lebe und ich würde es auch auf keinen Fall tauschen wollen.
00:00:36: Aber vielleicht nicht unbedingt aus dem Grund den du jetzt denkst also aus dieser zeitlichen Flexibilität denn tatsächlich finde ich das manchmal ziemlich schwierig und ich glaube es ist ein großes Missverständnis dass wir denken, dass wir das alles super easy-peasy unter Einhut kriegen könnten und deshalb möchte ich gerne diese Vorhänge mal dazu nutzen dir so ein bisschen mitzugeben, wie einfach wieder es bei uns läuft.
00:01:02: Wie ich das empfinde?
00:01:05: Ich habe bestimmt auch den einen oder anderen Tipp, obwohl ich damit immer so ein bißchen vorsichtig bin.
00:01:11: Denn ich möchte dir jetzt nicht irgendwie vorgehen dass ich das perfekte Rezept für weder noch habe, weder die Selbstständigkeit noch das Familienleben und schon gar nicht jemand das alles unterhalten und Hut kriegt.
00:01:25: aber vielleicht möchtest du trotzdem mitkommen in diese Folge, mit mir einen Kaffee trinken und einfach so ein bisschen mal überlegen ob das vielleicht dein Weg trotzdem sein könnte was daran gut ist wie du es vielleicht sogar besser hinbekommst als ich jetzt mache oder wahrscheinlich sogar besserhin bekomme.
00:01:46: Genau!
00:01:46: Das möchte ich mit diesem Kaffe einfach mal angehen.
00:01:50: Willkommen bei Fotografenschmiedestories, dem Podcast für ehrliche Gespräche rund um Photobusiness, Fotografie und das echte Leben dazwischen.
00:01:59: Für Frauen die sich ein Business aufbauen möchten, dass sie ihrem Leben passt!
00:02:03: Also schnappt ihr gerne einen Kaffee und setzt dich zu mehr?
00:02:06: Und dann reden wir über Sichtbarkeit, Selbstzweifel, erste Kundinnen, Familie, Selbstständigkeit und all die Dinge, über die sonst oft niemand spricht.
00:02:15: Nicht perfekt nicht höher schneller weiter sondern ehrlich.
00:02:18: Ich bin Tina und ich freue mich, dass du da bist.
00:02:21: So ein großer Kaffee ist am Start.
00:02:26: Manchmal denken wir ja auch das reicht dann schon oder?
00:02:30: Mit genug Kaffees können wir alles schaffen und so.
00:02:34: Ich glaube das auch manchmal.
00:02:36: Ich kann mich da manchmal tatsächlich genug mit überzeugen, dass es so wäre aber eigentlich ist es nichts.
00:02:43: Und ich finde dieses dieses Bild, was wir haben von Selbstständigkeit und Familie.
00:02:52: Eine Familie haben Mama sein ist manchmal ganz schön verzerrt denn gerade diese Flexibilität die uns auch oft irgendwie so vorgegaukelt wird führt eigentlich eher dazu dass wir massiv überfordert sind.
00:03:08: ich hatte es in der vorletzten Folge an diesem Podcast schon ein bisschen mal erklärt wie wie ich mein Tag sortiere, wie ich versuche diese verschiedenen Zeitfenster und dann jeweils pro Zeitfenstern eine Priorität.
00:03:27: Wie das einfach dazu führt dass ich mich nicht krass überfordert fühle die ganze Zeit.
00:03:32: Und ich glaube also pro Zeit Fenster gibt es natürlich auch eine Rolle, die ich habe.
00:03:37: Also entweder bin ich die Unternehmerin oder Fotografin Oder ich bin halt die Mama Die quasi den Familienalltag irgendwie managed gerade diese Pseudoflexibilität, die uns eben oft vorgegaukelt wird.
00:03:51: Dass wir sagen, guck mal dann, während die Kinder spielen, baust du dein Foto-Wissens auf?
00:03:58: Das sehe ich irgendwie nicht weil das führt nur dazu dass wir die verschiedenen Zeitfenster vermischen, die verschiedenen Rollen vermischen und der Trick ist gerade das zu trennen.
00:04:15: Und das ist auch das, was ich total versuche.
00:04:16: Ich versuche das wirklich zu trennen.
00:04:19: Ich... ...versuche irgendwie so den Tag in diese verschiedenen Zeitfenster einzuteilen.
00:04:26: Morgensfamilie dann Business, dann meistens Sport.
00:04:30: Das ist dann so meine Ich-Zeit.
00:04:32: Dann wieder Familie und abends entweder schlafen auf Ich-zeit oder nochmal Business je nachdem wie Calls sind oder so.
00:04:41: dann das, aber ich versuche das nicht irgendwie alles gleichzeitig zu machen und tatsächlich ist es auch mega anstrengend.
00:04:49: Das war nicht schon immer so.
00:04:51: also ich glaube es gibt auch einen Punkt in jedem Familienleben indem man das noch gut verbinden kann und für mich hat der Punkt aufgehört als die Kinder wirklich größer wurden.
00:05:03: Also früher dachte ich immer, ja wenn sie größer sind dann brauchen Sie mich vielleicht weniger... Der Große ist jetzt acht.
00:05:09: der kann natürlich auch schon mal stundenlang alleine spielen.
00:05:12: Wenn er irgendwie krank ist und zu Hause bleibt dann mache ich dem einen Hörspiel an Dann gucke ich ab und zu mal nach dem oder bringe ihm irgendwie ein Tee oder was auch immer.
00:05:20: aber Ich muss mich natürlich nicht mehr so um den kümmern wie um ihn als er irgendwie ein- oder zwei Jahre alt war Und ich ständig dahinter hinterherkrabbeln musste.
00:05:31: Aber ich hab eben auch nicht mehr so viel quasi freien Platz im Kopf, wenn ich mit ihm zusammen bin.
00:05:38: Weißt du was ich mein?
00:05:39: Also wenn ich ... Wenn ich ein Baby habe, klar, ich muss mich vielmehr darum kümmern.
00:05:45: aber ich hab's halt auch in Tragetuch und dann geh spazieren und hab irgendwie zwei, drei Stunden den Kopf frei.
00:05:53: Und mittlerweile ist es einfach so dass dieser Familienalltag Dieses Interagieren mit den Kindern einfach so viel.
00:06:04: Also bei mir braucht es den ganzen Platz im Kopf, finde ich ganz ehrlich und ich kann dann nicht noch gleichzeitig irgendwas anderes machen.
00:06:11: Ich habe auch aufgehört oder Artutte, ich hab auch aufgehört dass wir uns irgendwie am Nachmittags wenn die Kinder da sind oder am Essendstisch oder so über Business-Sachen unterhalten weil einfach ist es so viel anderes los und das issoviel auch in unserem Köpfen los dass wir uns darauf konzentrieren müssen.
00:06:33: Manchmal gibt es Situationen, wo wir doch alles irgendwie zusammen versuchen ins selbe Zeitfenster zu quetschen und das ist meistens völlig chaotisch.
00:06:44: also wenn wir irgendwie versuchen in real aufzunehmen obwohl alle Kinder gerade Zuhause sind oder irgendwie noch einer doch nochmal kurz an den Computer muss und irgendwas machen muss was auch immer Aber alle irgendwie schon drum herum wuseln.
00:07:01: Das funktioniert überhaupt nicht gut!
00:07:04: Und das hat sich tatsächlich nicht verbessert, sondern eher im Gegenteil.
00:07:07: also für mich ist es auch ein klares Zeichen dran Es wird nicht alles besser an Einführungszeichen Sondern bestimmt wird es irgendwann auch wieder anders weil irgendwann sind die Kinder auch groß dass sie einen gar nicht mehr brauchen oder Vielleicht auch nicht, keine Ahnung.
00:07:27: Ich kann das jetzt auch nur spekulieren.
00:07:30: Aber für mich ist einfach dieses ich will da jetzt nicht mehr drauf warten.
00:07:34: also ich versuche nicht mehr mich im Jetzt irgendwie damit abzuspeisen und zu sagen okay na jetzt gerade schlechter Zeitpunkt aber in ein paar Jahren brauchen sie dich weniger wird es irgendwie ruhiger kannst du wieder mehr machen weil ich glaube gar nicht mehr so dran.
00:07:52: Also wirklich nicht denn alles was ich bisher gemerkt habe an Entwicklung, wie sich so unser Familienalltag unsere diese ganze Dynamik auch entwickelt hat brauchen sie mich eher mehr.
00:08:05: Ich muss auch mehr koordinieren das sicherlich irgendein wird es auch weniger aber ich glaube nicht dass das sobald passiert.
00:08:12: jetzt wollen alle irgendwie ihren Sport machen so da muss ich das koordiniert.
00:08:15: ich bin in gefühlt weiß ich nicht, zehn WhatsApp-Gruppen.
00:08:19: Nur allein wegen der Kinder muss das alles irgendwie koordinieren und ich bin noch nicht mal irgendwo involviert.
00:08:24: also ich bin in keinem Verein aktiv.
00:08:27: oder wenn du das vielleicht noch zusätzlich hast dann ist es ja nochmal mehr.
00:08:33: aber ich versuche halt nicht dieses dieses was sich jetzt möchte irgendwie auf.
00:08:39: naja ich mache das dann später weil ich glaube dass uns das super unzufrieden macht.
00:08:45: Ich glaube, dass das ja immer irgendwo im Hinterkopf ist.
00:08:48: Das ist ja immer eine Sache die wir eigentlich wollen oder glauben zu wollen, die wir uns aber jetzt für den Moment halt nicht zutrauen und die wir dann auf irgendwann später verschieben.
00:08:59: Ich versuche das jetzt nicht mehr sondern versuche wirklich zu sagen okay ich will es, dann mache ich es jetzt!
00:09:05: Oder ich willes, aber ich kann es jetzt nicht machen, dann wille ich es aber glaube auch nicht richtig.
00:09:11: Denn letztlich Zeit ist eigentlich nie das Problem, es ist immer das Priorität-Ding.
00:09:20: Priorität hat ja keine Mehrzahl, mir fällt es immer schwer, Priorität als Einzahl zu sagen aber Priorität kann einfach keine Mehrzahl haben und deshalb ist es eher diese Sache sich dann wirklich einzubestehen.
00:09:36: okay ich wollte gerne cello lernen.
00:09:39: Ich glaube, es ist auf der Liste der Dinge die ich gerne möchte ganz weit unten und deshalb fliegt das jetzt raus.
00:09:46: Und zwar nicht für den nächsten Jahre sondern es fliege einfach komplett raus.
00:09:50: Klar vielleicht gibt es irgendwann den Zeitpunkt wo ich denke jetzt aber ich glaube nicht.
00:09:55: Ich glaube ehrlich nicht daran.
00:10:00: Ich versuche aber dadurch einfach diesen Druck auch so ein bisschen wegzunehmen was uns oft so völlig fertig macht, wenn wir uns eben diesen Druck zusätzlich machen.
00:10:14: Dass wir einfach von außen oder wir sehen in anderen Leben funktioniert es ja auch.
00:10:20: aber wir wissen hier nie, was da alles noch mit drin ist.
00:10:27: als wir unsere Kleinste bekommen hatten Da hatten wir gerade mit der Fotografenschmiede richtig angefangen und da kam ganz oft Nachrichten wie ihr das alles macht Und wir haben immer schon versucht, das möglichst transparent zu kommunizieren und zu sagen erstens.
00:10:42: Wir sind so zweit.
00:10:43: Wir haben das große Glück dass wir uns auch super gut ergänzen.
00:10:46: also wir können sehr unterschiedliche Sachen jeweils und können uns da wirklich supergut ergänzten.
00:10:52: Supergut auch helfen und die Dinge auch abnehmen.
00:10:56: Wir nehmen uns aber auch im Familienalltag viel ab.
00:10:58: Also wir haben zwar schon eine relativ klare Aufgabenverteilung.
00:11:02: dazu kann ich gerne gleich nochmal kurz was sagen.
00:11:05: Es ist nicht so, dass irgendwie alles bei einer Person liegt.
00:11:09: Das ganze Business und der ganze Familienalltag.
00:11:12: Das funktioniert glaube ich auch nicht.
00:11:14: Außerdem haben wir das große Glück, dass wir etwas Eltern nebenan haben.
00:11:19: Das heißt da kriegen wir auch unglaublich viele Hilfe mit den Kids.
00:11:24: Mit aber auch anderen Dingen also mit dem Garten mit einfach so Kleinigkeiten.
00:11:30: Und das ist einfach etwas... Diese Voraussetzung hat ja nun mal nicht jeder.
00:11:35: Und das darf man aber nicht vergessen, also wenn du dich irgendwie vergleichst und denkst so warum krieg die das denn?
00:11:39: Aber ich nicht!
00:11:41: Weil sie ganz andere und ganz andere Voraussetzungen hat und versucht es wirklich abzustellen dieses Vergleichen.
00:11:47: Das ist nicht eine Energiesach oder sowas.
00:11:49: Es ist nicht dass irgendwie... Dass wir vielleicht faul sind und die anderen nicht oder so.
00:11:54: Das is'n nicht.
00:11:55: Ist einfach die Voraossetzung, die ganz anders sind.
00:12:01: Wir haben das bei uns so ein bisschen gegliedert.
00:12:05: Wir haben tatsächlich die ganz klare Aufteilung, dass ich mich mehr um den Familienalltag quasi organisatorisch kümmere.
00:12:16: Denn das finde auch super wichtig, dass man das nicht unterschätzt – all diese To-dos, all diese Termine, all die Dinge, die wir da im Kopf haben müssen.
00:12:27: Dass das eher in meinem Kopf ist und bei Ato sind dann eher ... Business-Sachen im Kopf.
00:12:32: Das heißt nicht, dass er nicht immer ... ... für mich ein Alltag präsent ist, das heißt nicht... ... dass ich nicht im Business präsente bin.
00:12:37: Es geht wirklich eher so um diese ganzen organisatorischen Sachen und das finde ich auch wichtig.
00:12:43: Also selbst wenn man jetzt sagt okay ich muss das aber alles selber machen also ich kann da nichts abgeben oder so gut aber dann versuche wenigstens es diese verschiedenen Rollen irgendwie in Zeitfenster zu packen sodass du nicht immer alles gleichzeitig hast.
00:13:00: Und dann versuche ich wirklich auch die beiden Sachen nicht zu sehr zu vermischen.
00:13:06: Klar, manchmal gibt es die Tage wo irgendwie das Wetter ist toll... ...die Kinder sind zu Hause oder könnten zuhause sein obwohl keine Ferien sind.
00:13:15: Lass uns ins Freibad gehen!
00:13:17: Das ist natürlich einfacher in der Selbstständigkeit.
00:13:21: aber nur weil es einfach ist heißt es nicht dass wir's ständig machen sollten.
00:13:26: Ich versuch ab und zu zu machen und auch bewusst zu machen obwohl Eigentlich auch nie den Moment gibt in der Selbstständigkeit, wo ich denke heute hast du mal nix zu tun.
00:13:35: Irgendwas ist immer zu tun und irgendwas wird auch immer zu Tun sein.
00:13:39: wenn so ist einfach unser Business aufgebaut Und so ticken wir auch dass wir immer wieder neue Ideen reinbringen und auch immer wieder Neue Dinge umsetzen wollen.
00:13:50: Aber ab und zu nehme Ich mir dann wirklich bewusst so diese Freiheit und sage hey Dafür bist Du doch eigentlich selbstständig Dass Du das halt auch mal nutzen kannst.
00:14:00: Wobei dieser Spruch an sich ist eigentlich auch schon falsch.
00:14:02: Denn das war nicht der Grund, weshalb ich selbstständig bin und ich glaube wenn man... Wenn das der einzige Grund ist diese Flexibilität Ja da werden wir uns glaube ich auch ganz schön wundern denn so flexibel sind wir ja gar nicht.
00:14:16: Wir haben hier trotzdem die Sachen zu tun.
00:14:19: Wir haben ja vor allem auch den großen Nachteil, dass wenn wir sie nicht machen.
00:14:23: Also wenn wir unsere Arbeit in der Selbstständigkeit nicht machen weil wir krank sind bei unserer Kinder krank und was auch immer dann macht das ja auch niemand anderes.
00:14:31: Das ist ja nicht wie einem großen Unternehmen wo da so ein bisschen auf ganz viele Schultern irgendwie verteilt werden kann sondern die Arbeit liegt bei uns und wenn wir Sie nicht machen dann vielleicht können wir sie wegfallen lassen?
00:14:45: Vielleicht gibt es Projekte die wir streichen können aber an der Regel bleibt sie bei uns und wir müssen dann an irgendeinem Punkt einfach mehr machen.
00:14:53: Und ich glaube, das einfach zu realisieren ist schon ein großer Schritt dass wir nicht unbedingt nur deshalb selbstständig sind.
00:15:02: und ich glaube das ist auch vor allem etwas was uns Social Media oft so ein bisschen falsch vermittelt dieses Bild Ich bin selbstständiger und habe jetzt ganz viel Zeit mit meinen Kindern weil auf dem Spielplatz sitze und mein Businessaufbau, da glaube ich nicht dran.
00:15:20: Also ich kann das nicht!
00:15:21: Ich kann es überhaupt nicht.
00:15:23: Ich kriege es noch nicht mal hin im Familienalltag irgendwie Business Stories aufzunehmen oder so.
00:15:30: aber ich versuch's auch nicht mehr weil das stresst mich einfach zu sehr und ich glaube dieses beide Welten zu sehr miteinander zu verbinden funktioniert für mich nicht.
00:15:41: Funktioniert weder ... weder hier noch da so richtig da, ich bin weder richtig im Business... ... noch bin nicht so richtig bei meiner Familie.
00:15:49: Und das ist für beide Seiten irgendwie nicht fair.
00:15:51: Deshalb versuche ich das wirklich zu trennen und nicht zu sehr einfach alles zusammenzuwerfen.
00:16:00: Aber das ist ja genau eben dieses Bild was wir oft haben von der Selbstständigkeit funktioniert bei uns so nicht.
00:16:10: Ansonsten versuche aber auch diesen Druck so ein bisschen zu nehmen, in dem ich mir sage naja was ist denn Erfolg für mich?
00:16:22: Ist für mich Erfolg wirklich einen riesen Business aufzubauen?
00:16:26: Nein.
00:16:27: Das war es mal.
00:16:28: das war mein großes Ziel dass ich immer größer haben möchte bis ich dann realisiert habe nein das ist gar nicht meinen Ziel.
00:16:37: Ich glaube oder ich schätze die Selbstständigkeit dafür vor allem dass sie uns hilft und selber weiterzuentwickeln.
00:16:45: Dass sie uns so viele Dinge zeigt, die wir über uns lernen.
00:16:51: Ich würde sagen ich habe in den letzten zehn Jahren so viel mehr über mich gelernt als in den dreißig Jahren davor Und hab auch ein ganz anderes Selbstbewusstsein und selbst eine Selbsteinschätzung Und das wiederum ist natürlich eine schöne Sache, die wir auch in den Familienalltag mitnehmen können.
00:17:12: Denn ich muss meinen Kindern eigentlich nie sagen, dass ich noch arbeiten muss.
00:17:16: Ich sage immer, ich möchte jetzt ins Büro fahren und ich möchte arbeiten gehen – ich mag das gerne!
00:17:22: Und denen einfach zu zeigen, dass dieser Weg, den man einschlägt selbstbestimmt sein kann und wie es dann ist, das finde ich ein super Vorteil.
00:17:32: Das finde ich auf jeden Fall etwas, wo wir diese beiden Welten super verbinden können und wo gerade die Kinder einfach super viel mitnehmen können.
00:17:45: Aber eben diese Definition von Erfolg, die ist für mich immer unter der Prämisse Familienleben.
00:17:55: also für mich ist quasi mein Business nur dann erfolgreich wenn es in dieses große Bild passt.
00:18:01: und das große Bild... Also ich würde mich als erstes ... als Mama sehen.
00:18:07: Das ist für mich die... Also wenn ich quasi eine große Priorität im Leben habe, ist das meine Priorität.
00:18:13: Dieses Mama sein und mein Business is' für mich nur dann erfolgreich, wenn es da auch reinpasst,... ...wenn es nicht mein Familienleben, mein Leben überrollt sondern da wirklich reinpasste.
00:18:29: Aber das ist eben auch etwas was ich lernen muss da!
00:18:31: gelernt habe, allerdings auch durch einige Schritte in die falsche Richtung und durch viele Momente wo ich einfach gemerkt hab.
00:18:39: Ich bin gerade überhaupt nicht im Familienalltag präsent weil ich die ganze Zeit ans Business denke.
00:18:45: also das war für mich sehr viel umdenken.
00:18:49: ja genau aber man kann eigentlich nur dran wachsen oder?
00:18:58: Ja ich hoffe dass ich was.
00:19:00: was wollte ich dir mitgeben?
00:19:03: dass es okay ist, die Sachen zu trennen.
00:19:07: Dass es glaube ich keinen Sinn macht, zu blauäugig irgendwie ranzugehen und zu denken so wie das oft auf Instagram suggeriert wird, dass wir alles gleichzeitig machen können sehe ich nicht und ich glaube das wird auch nicht passieren.
00:19:24: Ich weiß nicht ob es irgendeine Familienkonsolation geben kann wo das passiert aber ich glaube einfach nicht dran.
00:19:32: Ja, es ist eigentlich das was ich dir mitgeben möchte.
00:19:35: Bleib bei dir, bleib bei dem was sich für dich auch gut anfühlt.
00:19:42: Schau immer wieder nach ob du da irgendwie etwas ändern kannst, ändern musst, ändern möchtest.
00:19:47: wie gesagt so ein Familienalltag ist dynamisch.
00:19:50: wenn du dein Business und deinen Familienalltag quasi unter einen Hut bringen willst dann muss beides auch dynamisch sein.
00:19:57: Da muss sich beides immer wieder aneinander orientieren, aneinander anpassen und versuche aber nicht alles gleichzeitig zu wollen sondern es ist okay wenn du das trennst.
00:20:10: Es ist ok, du bist deshalb keine schlechte Fotografin, keine schlechten Mama Wenn du die zwei Sachen wirklich voneinander trennest und halt sagst Ok jetzt bin ich das und danach bin ich dass Aber nicht gleichzeitig.
00:20:25: Das war die Folge für heute.
00:20:27: Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen was mitgeben Wenn ich dir noch irgendwie helfen kann mit deinem Photobusiness, wenn du unsicher bist in welche Richtung es gehen soll oder da einfach Hilfe brauchst.
00:20:38: Du findest in den Show-Nauts einmal unsere Website, du findest auch einen Freebie, da kannst du mal ein bisschen schauen in welcher Richtung dein Fotobusines gehen kann bzw wie weit du vielleicht auch schon bist, welche Schritte wichtig sind und kannst einen kleinen Check machen Und du kannst vor allem auch ein Call mit uns buchen.
00:20:56: Ganz unverbindlich kostenlos, wir wollen dir nichts irgendwie aufschwarzen, sondern es geht wirklich darum dass wir einfach mal gucken wo du gerade bist, wo du vielleicht Hilfe brauchst und vielleicht auch einfach einen Kaffee zusammen trinken oder?
00:21:09: Also Dankeschön zu hören!
00:21:11: Wir hören uns sehr gerne in der nächsten Woche weiter.
00:21:15: bis dahin weiterhin wunderschönen Sommer und bis ganz bald, deine Tina.
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