#253: Keiner spricht darüber, wie emotional Sichtbarkeit sein kann
Shownotes
Warum Sichtbarkeit sich oft so persönlich anfühlt
Sichtbarkeit klingt erstmal nach Instagram, Storys oder Reels. Aber oft steckt dahinter etwas ganz anderes: Angst vor Bewertung, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht gut genug zu sein.
**Links zur Folge → Fotobusiness Check → Kostenloses Gespräch → Website **
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Sichtbarkeit vielen Fotografinnen emotional so schwerfällt und weshalb die eigentliche Herausforderung oft nicht das Posten selbst ist — sondern das Gefühl, sich wirklich zu zeigen.
**Es geht um:
- Aufzählungs-TextSelbstzweifel & Vergleiche
- die Angst vor Bewertung
- Perfektionismus
- Sichtbarkeit als Fotografin
- Instagramdruck
- warum viele immer wieder verschwinden
- und warum sichtbar werden nicht bedeutet, sich plötzlich komplett sicher zu fühlen**
Außerdem teile ich Gedanken aus meinem eigenen Weg und spreche darüber, warum Sichtbarkeit sich vielleicht nie komplett leicht anfühlen muss, um trotzdem richtig zu sein.
Transkript anzeigen
00:00:00: Beim Thema Sichtbarkeit denken wir oft, oh nee da bin ich nicht mutig genug für und ich glaube das ist auch genau das Problem.
00:00:08: Das es gar nicht ein Marketingproblem in dem Sinne ist sondern eher um das Gefühl dahinter geht dieses was denken jetzt andere reicht dass bin ich überhaupt interessant genug?
00:00:20: Was ist wenn niemand reagiert?
00:00:22: Und genau darüber möchte ich heute sprechen.
00:00:25: Willkommen bei Fotografenschmiedestories, dem Podcast für ehrliche Gespräche rund um Photobusiness, Fotografie und das echte Leben dazwischen.
00:00:34: Für Frauen die sich ein Business aufbauen möchten dass sie ihrem Leben passt also schnappt ihr gerne einen Kaffee und setzt dich zu mehr.
00:00:41: dann reden wir über Sichtbarkeit selbst Zweifel erste Kundinnen Familie Selbstständigkeit und all die Dinge über die sonst oft niemand spricht.
00:00:50: nicht perfekt nicht höher schneller weiter sondern ehrlich.
00:00:53: Ich bin Tina und ich freue mich, dass du da bist.
00:00:56: Wir haben ja in der vergangenen Woche, in der letzten Folge so ein bisschen geschaut wie Du an Deiner ersten Kunden oder an Deine nächsten Kunden kommen kannst.
00:01:06: Und da ging es ganz viel um Sichtbarkeit und deshalb möchte ich gerne dieses Thema in dieser Woche noch mehr vertiefen Denn wie schon im Intro angekündigt, ist Sichtbarkeit ja oft gar nicht so sehr ein Problem.
00:01:20: Was genau zeige ich?
00:01:21: Sondern es geht eher um dieses Gefühl dahinter und ich dachte wir schauen uns heute einfach mal an woher das eigentlich kommt warum wir immer das Gefühl haben dass wir uns nicht trauen oder warum wir uns da auch super schnell verunsichern lassen Und Schauen Mal was du dagegen tun kannst damit Du einfach sichtbar wirst.
00:01:43: Denn letztlich buchen dich Kundinnen nicht nur wegen deiner Fotos, sondern wegen deiner Persönlichkeit.
00:01:50: Wegen dir!
00:01:51: Du bist die einzige Sache, die dich unterscheidet.
00:01:57: Letztlich wird es ganz viele andere Fotografin da draußen geben, die genauso schöne Fotos machen wie du aber dich gibt das halt nur einmal und damit deine Kunden auch wissen dass es dich gibt und wer und wie du bist musst du einfach auch sichtbar werden.
00:02:14: Das heißt, es ist leider keine Option, einfach nur zu sagen naja ich zeige halt irgendwie Fotos die ich mache denn das wird nicht ausreichen und das würde nicht auf Dauer ausreichen.
00:02:24: vielleicht funktioniert es am Anfang wenn das ganze sowieso noch über Empfehlungen läuft, über persönliche Kontakte läuft weil die Menschen dich ja da eben schon kennen.
00:02:35: aber irgendwann wird es nicht mehr funktionieren.
00:02:38: Und deshalb schauen wir es uns einfach mal an, denn ich glaube sichtbar werden.
00:02:43: Es hat einfach super viel mit dem Mindset zu tun und ist etwas was man schon auch ein bisschen lernen kann und was wir alle irgendwie lernen müssen.
00:02:54: Das ist mir erst irgendwann bewusst geworden weil ich eigentlich immer so die Menschen in zwei Kategorien unterteilt habe.
00:03:02: Ich dachte halt immer die, die schon sichtba sind waren das schon immer?
00:03:06: Und für dieses auch überhaupt kein Problem.
00:03:08: Vor der Kamera zu sprechen, sich zu zeigen und auch sich in den unmöglichsten Posen und was auch immer zu zeigen – das macht denen gar nichts aus!
00:03:19: Dann gibt es die anderen, die werden immer unsichtbar bleiben und so ist es halt.
00:03:24: Das ist ja gerade nicht so.
00:03:27: Ich glaube nicht dass es irgendjemanden gab oder gibt dem das von Anfang an super, super easy gefallen ist.
00:03:34: Also ich glaube selbst die, die jetzt super selbstbewusst in die Kamera sprechen hatten am Anfang Probleme damit?
00:03:41: Ich weiß dass ich am Anfang Probleme damit hatte.
00:03:44: Ich weiß noch meine erste Story, die ich aufgenommen habe also bis ich überhaupt mal gesprochen habe hat es ewig gedauert.
00:03:53: Überhaupt mein Foto von mir ein Selfie zu teilen fand ich schon super komisch.
00:04:00: Und auch jetzt ist es nicht so, dass ich die ganze Zeit denke ja los.
00:04:06: Ich mache das jetzt sondern ich habe ein paar Dinge, die mir helfen und die werde ich dir heute auch noch auf jeden Fall mitgeben.
00:04:15: Vielleicht helfen sie dir auch vielleicht hilft ihr auch nur eine Sache davon.
00:04:20: Das reicht auch immer schon aus damit du weiter kommst.
00:04:24: aber ich denke Sichtbarkeit, Sichtbarwerden, Sichtba sein.
00:04:29: Es ist einfach super schwierig vor allem oder auch für uns Fotografin, weil wir was so Persönliches ja als Produkt haben.
00:04:40: Ein Fotoshooting, Fotos das ist ja nicht einfach nur irgendein Produkt sondern es ist ja so dass wir auch ein bisschen immer ein Stück von uns teilen.
00:04:51: wenn wir Fotos machen dann zeigen wir wie wir die Welt sehen Geschichten sehen, die wir fotografieren und das ist einfach etwas Persönliches.
00:05:02: Und deshalb es ist super schwierig Das ganze so zu trennen und Sich zu sagen okay wenn da jetzt Keine rückmeldung kommt oder eine negative Rückmeldungen dann Ist das Etwas was wir schnell auch persönlich nehmen.
00:05:20: Das ist Ja super schwierig Super Schwierig sich davon abzugrenzen.
00:05:27: Und die eine Sache, die mir da immer hilft.
00:05:30: Die kommt nicht von mir.
00:05:32: Die habe ich selber irgendwo mal gelesen.
00:05:34: Das ist einfach dieser Grundsatz dass wir uns immer wieder sagen können wenn sie dich nicht persönlich kennen dann nimmst auch nicht persönlich.
00:05:43: also wenn du Feedback oder Rückmeldungen, es ist ja noch nicht mal ein Feedback sondern einfach Rückmellung, Kommentare, Nachrichten.
00:05:52: Gerade auf Instagram und so bekommst du von Menschen die du nicht kennst, die du noch nie getroffen hast.
00:05:58: Die können dich nicht persönlich berühren.
00:06:02: Lasst ihn nicht so dicht an dich ran weil sie kennen dich ja nicht wirklich auch wenn du vielleicht was Persönliches geteilt hast oder so.
00:06:11: Die kennen dich nicht wirklich.
00:06:14: Das müssen wir uns wirklich immer wieder sagen, denn das ist natürlich super schwierig gerade auch mit verletzenden Kommentaren und die gibt es immer mal wieder umzugehen.
00:06:26: ich weiß nicht wer warum wie diese Kommentare abgibt also Ist mir völlig schleierhaft.
00:06:35: Aber es gibt wohl Menschen, die denken ist das völlig okay?
00:06:40: oder manche denken vielleicht auch dass es hilfreich?
00:06:43: Wenn ich irgendwas Negatives als Feedback schreibe... Ich habe keine Ahnung!
00:06:47: So oder so.
00:06:49: wenn du sie nicht persönlich kennst und Sie dich nicht persönlich kennen dementsprechend dann nimm es auch nicht persönlich.
00:06:56: Das ist nicht immer einfach.
00:07:00: Es geht aber mit der Zeit solche Sachen einfach wegzuschieben.
00:07:06: Genau, dann die andere Sache, die auch hilfreich ist, ist einfach in kleinen Schritten vorwärts zu gehen in Richtung Sichtbarkeit.
00:07:17: wenn du dich unwohl damit fühlst mit dem Gedanken irgendwie dein Handy zu nehmen und eine Story aufzunehmen bei der du sprichst, dann fang erst mal einen Schritt vorher an.
00:07:31: Fangen vielleicht mit einem Bild an.
00:07:37: Ja, bei dem du in die Kamera schaust – das ist quasi der zweite Schritt!
00:07:42: Und fang dann mit nem Video an.
00:07:45: oder also überleg dir immer so was wäre denn die Sache, die gerade noch so ginge?
00:07:51: der Schritt davor, mit dem du dich gerade noch so wohlfühlen würdest.
00:07:55: Und dann mach erst mal das und wenn das irgendwann ein bisschen normaler wird, dann kannst dir den nächsten Schritt gehen.
00:08:06: Also ich finde es auch super schwierig sich zu überlegen okay wer schaut denn sich meine Stories an oder mein Status oder was auch immer?
00:08:15: Und einfach diese Tatsache dass ich's nicht genau weiß Das hat mich schon auch gestresst oder stresst mich immer noch ein bisschen.
00:08:24: Aber ich überlege mir dann halt immer, dass ich nie irgendwas teile mit dem ich mich komplett unwohl fühlen würde.
00:08:32: Das heißt nicht das immer alles perfekt sein muss – das überhaupt nicht!
00:08:36: Ich finde es sogar ziemlich cool wenn man auch mal Sachen teilt und sich das traut die halt nicht perfekt sind.
00:08:43: Und natürlich wird das auch wiederum Menschen abstoßen.
00:08:48: Also irgendwelchen, der dann sagt, oh nee, das fühle ich jetzt irgendwie blöd dass die da ihren Wäscheberg postet oder irgendwie ein Foto wo sie da ungeschminkt rumrennt.
00:08:59: Das ist dann aber so.
00:09:00: Das sind dann aber auch nicht die Menschen, die wir ansprechen sollen oder wollen denn was wir uns immer wieder im Hinterkopf behalten müssen ist, dass wir ja alles was wir an Content produzieren, also jedes Story jeder Post mit dem wir unsere Fotografie unser Photobusiness irgendwie promoten wollen.
00:09:22: Irgendwie bewerben wollen das geht ja eigentlich nur an unsere Zielgruppe und dass das nicht jedem gefällt, dass es nicht das nicht jeder was damit anfangen kann.
00:09:33: Das ist ja klar aber das ist dann eben auch nicht.
00:09:35: das sind dann auch nicht unserer Wunschkunden und die wollen gar nicht ansprechen.
00:09:39: völlig okay Das ist sogar besser, wenn die weg sind.
00:09:43: Weil wir uns dann nämlich nur noch auf die konzentrieren können, die wir wirklich wollen!
00:09:48: Die auch wirklich ein Shooting bei uns buchen werden und die wir mit unseren Fotos glücklich machen werden.
00:09:54: Das hatten wir letzte Woche schon kurz angesprochen.
00:09:56: Es ist einfach so ein Grundsatz und Fundament für deinem Photobusiness, dass du wirklich nur die Menschen ansprichst, die auch zu dir passen und zu denen du auch passt.
00:10:08: Denn es macht einfach keinen Sinn, wenn du dich irgendwie verbiegst um alle anzusprechen nur um dann nach einem Shooting festzustellen so oh den gefallen die Bilder gar nicht.
00:10:19: Den gefällt mein Stil gar nicht weil das vorher ja nicht klar von mir kommuniziert wurde.
00:10:26: also das macht überhaupt keinen Sinn.
00:10:30: deshalb überlegt dir wirklich gut, wer deine Wunschkunden sind und richte halt dann auch deiner Gesamte-Kommunikation auf diese Personen aus.
00:10:41: Und da ist jetzt schon der nächste Tipp, der mir immer super viel hilft, das Stichwort tatsächlich auch schon hilfreich sein.
00:10:50: Das heißt nicht dass du jetzt nur Tipps geben musst aber wenn du irgendwie was teilst, wenn du Gedanken teilen möchtest Wenn du Fotos teilen möchtest oder so, dann versuch irgendwas auch wirklich mitzugeben.
00:11:06: Also irgendetwas von Wert sei es ein tatsächlichen Tipp oder sei es irgendwie einfach ein Gedanke der deinen Wunschkunden vielleicht helfen könnte besser durch den Tag zu kommen oder so.
00:11:20: also einfach irgendwas Hilfreiches weil ich finde das so viel einfacher eine Story aufzunehmen oder irgendwas aufzudehnen, wo ich mich zeige.
00:11:33: Wenn ich das Gefühl habe dass sich wirklich was sagen...was zu sagen habe.
00:11:38: Das ist einfach ein riesen Riesenunterschied zu ach' Ich müsste mich mal wieder zeigen und hey!
00:11:44: Ich hab wirklich etwas zu erzählen.
00:11:47: Das wäre ja natürlich auch in einem anderen Gespräch normal, oder?
00:11:51: Also ich finde auch dass man sich tatsächlich also ich mach das immer dass ich mir wirklich die das gesamte Marketing auch immer wie so ein persönliches Gespräch vorstelle.
00:12:00: Also wenn ich eine Webseitexte stelle, stelle ich mir mal genau vor dass ich gerade die Sachen einfach meiner Wunschkunden erzähle.
00:12:07: Wenn ich einen Post oder irgendwie was mache, Newsletter schreibe dann schreiber ich denn immer an eine Person an meine Wunschkunde, die ich mir ganz genau vorstellt und da weiß ich ja was würde der helfen?
00:12:22: Wie kann irgendwie bei einem Thema behilfreich sein.
00:12:27: Wie kann ich ihr einfach den Tag irgendwie versüßen?
00:12:30: Und das hilft mir enorm, dass ich mich traue!
00:12:34: Dass ich nicht das Gefühl habe so, ah, das will doch keiner hören.
00:12:40: Was ist dann noch so problematisch mit dem Thema Sichtbarkeit als dieses Dauerhafte?
00:12:47: Da bin ich auch selber absolut ja... Nicht die Expertin für, sonst hätte es glaube ich nicht so eine lange Folge hier im Podcast gegeben.
00:12:57: Ich finde es ganz normal, dass es auch immer wieder Zeiten gibt, Momente gibt in denen wir Sichtbarkeit als emotional anstrengend empfinden.
00:13:10: Ich glaube das liegt vor allem daran, dass wir einfach durch die Welt in der wir leben, durch diesen ganzen Input den wir von außen bekommen, immer wieder dazu neigen uns zu vergleichen uns zu bewerten und dadurch irgendwie auch das Gefühl haben, dass wir immer abliefern müssen.
00:13:33: Aber eigentlich ist das ja wirklich nur weil wir diese Dauerbeschallung haben von draußen.
00:13:44: Und ich finde da hilft es auch wieder sich so ein bisschen mehr auf sich selbst zu konzentrieren Nicht zu sehr immer zu schauen, okay was machen die anderen?
00:13:55: Sondern zu überlegen.
00:13:56: Okay was mache ich?
00:13:57: und dann kommt eben auch wieder dieses Ja Ich hab ja etwas zu sagen!
00:14:02: Ich habe ja Sachen, die ich mitgeben kann.
00:14:05: Es ist vielleicht nicht perfekt aber es kommt von mir Und... ...es funktioniert für mich und das funktioniert auch für meine Wunschkunden.
00:14:14: Und ich glaube dieses Thema Perfekt, Perfektsynismus Ist auch auch das nächste große Thema, dass wir da einfach ja uns selber irgendwie boykottieren und selber bremsen weil wir das Gefühl haben Wir sind noch nicht perfekt genug.
00:14:33: Wir können jetzt noch nicht sichtbar werden.
00:14:35: Das ist auch so ein bisschen das was wir in der vergangenen Woche schon angesprochen haben Dass wir denken okay wir müssen jetzt alles perfekt fertig machen Und dann erst können wir nach außen treten und sagen hey hier sind wir!
00:14:46: Und das ist halt überhaupt nicht so.
00:14:48: Und auch da ist es wieder das Gegenteil.
00:14:51: Überleg mal selber, wenn du von den Menschen, denen du zum Beispiel auf Instagram folgst, wen du wirklich sympathisch findest?
00:14:58: Sind es die, die alles perfekt machen bei denen alles wirklich super ist, bei denen die Kinder niemals irgendwie einen Ausraster haben, bei dem niemal eine Haarstrainer an der falschen Stelle sitzt und die einfach alles gebacken bekommen?
00:15:13: Nein!
00:15:15: Wir denken immer, wir dürften nur diese perfekte Seite von uns zeigen.
00:15:19: Aber das ist nicht so!
00:15:20: Wir sollten vor allem auch die Seiten zeigen, die eben... ...nicht perfekt sind mit denen sich aber andere identifizieren können weil wir identifzieren uns ja viel eher mit den Schwächen auch weil wir sagen okay hey cool dass sie das ernst also dass sie es sagt ich habe das auch.
00:15:37: bei mir ist das genauso und da geht es jetzt gar nicht darum quasi alles von uns teilen, jede einzelne Sekunde unseres Alltags oder jeder einzelne Sache überhaupt nicht.
00:15:56: Du kannst durchaus Dinge auch für dich behalten gerade auch Dinge mit denen du dich unwohl fühlst die du nicht teilen möchtest.
00:16:04: das ist völlig okay.
00:16:06: aber du solltest halt dich quasi.
00:16:09: also wenn du was teilst dann sollte es echt sein und soll das von dir kommen.
00:16:14: Und dann sollte es auch alle Bereiche von dieser Sache irgendwie einschließen, also wenn du dein Familienalltag teilen möchtest, dann teilen nicht nur die Momente in denen alles perfekt ist sondern dann teile ruhig auch den Momenten in dem alles gerade im Bach runter geht weil die haben wir alle jeden Tag.
00:16:33: so ist es einfach.
00:16:35: Wenn Wenn du Teile aus deiner Selbstständigkeit teilen möchtest, dann auch nicht nur immer das Perfekte.
00:16:41: Sondern alles!
00:16:42: Wenn du teile vom Sport, vom Brotbacken, von was auch immer... ...Teil wirklich da dann alles.
00:16:50: Du kannst Sachen einfach rauslassen.
00:16:52: wenn du sagst, ich möchte eigentlich meine Kinder nicht zeigen Ich möchte mein Familienalltag eigentlich daraus lassen Es hat überhaupt nichts mit meiner, weiß nicht, Business Fotografie zum Beispiel zu tun Völlig fein, dann lass es raus.
00:17:04: Aber wenn du's mit rein nimmst Teile wirklich beide Seiten jeweils.
00:17:10: Das ist einfach super wichtig und das hilft aber auch total, dass hilft uns selber beim sichtbar werden weil wir dann eben nicht mehr uns vorher überlegen müssen.
00:17:21: Gott jetzt gerade ist alles so chaotisch ich kann nichts teilen Ich kann nichts zeigen Weil ich habe grade nichts tolles zu zeigen Eigentlich es immer was zu zeigen Es passiert ja immer irgendwas.
00:17:36: Vielleicht ist es heute der positive Chip, den du zeigen kannst.
00:17:41: Und morgen ist es dann eben das wie gerade nichts funktioniert hat und sich dadurch hilfst oder niemandem sich besser zu fühlen weil sie in derselben Situation ist und bei ihr auch vielleicht grade was nicht funktioniert hat.
00:17:56: Dann könnt ihr gemeinsam jede für sich aber trotzdem irgendwo gemeinsam drüber lachen und dann ist das auch was Positives am Ende Und darum geht es einfach.
00:18:08: Also die meisten, das solltest du einfach mitnehmen aus dieser Folge.
00:18:14: Wenn du irgendwas mitnimmst dann bitte das!
00:18:16: Die meisten werden nicht sichtbar weil sie sich bereit fühlen.
00:18:20: Ich glaube wirklich dass niemand am Anfang dachte so oh ja ich mache das jetzt und also vielleicht gibt es ein paar die das dachten.
00:18:28: aber ich glaube die meisten mussten einfach so Schritt für Schritt sich daran tasten und so richtig bereit fühlt sich wahrscheinlich niemand, aber weil sie eben irgendwann angefangen haben.
00:18:42: Das ist halt einfach wichtig fang einfach irgendwann an und es muss ich nicht leicht anfühlen und man darf auch darüber sprechen.
00:18:51: das ist wie beim Fotoshooting auch da bist du ja auch am ende noch Mensch, also du bist ja keine Maschine die alles perfekt macht.
00:19:00: und wenn ich merke bei einem Fotoshooting so oh meine Hände sind abgefroren.
00:19:05: Ich kann die Kameraknöpfe gar nicht so schnell bedienen dann sage ich das einfach.
00:19:10: Dann sage ich oh ich brauche gerade eine Sekunde länger ihr könnt eure Mundwinkel wieder entspannen aber meine Händer sind grade eingefroren oder so und dass ist auch okay.
00:19:22: Versuch wirklich, die Ansprüche an dich selbst nicht zu hochzusetzen.
00:19:25: Denn alle anderen wollen dich kennenlernen und nur du denkst Du musst super perfekt sein damit die anderen dich toll finden.
00:19:34: aber das musst du nicht sondern die wollen dich kennen lernen so wie du bist mit deinen Stärken, mit deinen Schwächen Und mit all den lustigen Momenten Die dir einfach im Alltag passieren und die irgendetwas eben mit deiner mit deiner Fotorechtung, deinen Fotoshootings oder so zu tun haben.
00:19:55: und dann teile das einfach.
00:19:56: Gehe kleine Schritte, versuche nicht gleich dich an dem Riesen-Real was irgendwie wo du da rumtanzen musst oder so, wo du dich total unwohl fühlen würdest.
00:20:08: Das musst du nicht sondern es geht einfach nur darum Schritt für Schritt dich ein bisschen aus deiner Komfortzone herauszubewegen, das wirste wahrscheinlich müssen.
00:20:18: Aber dann wirst du merken, dass es auch einfacher wird.
00:20:22: Und wie gesagt mir hilft es total mich einmal so ein bisschen abzugrenzen und zu sagen okay wenn sich sie nicht persönlich kennen dann nehme ich die Kommentare nicht persönlich.
00:20:33: Und mir hilft das wirklich zu überlegen was ist denn der Inhalt?
00:20:37: womit kann ich denn der Person helfen?
00:20:40: Die meine Wunschkunden isst?
00:20:42: und dann fällt mir das viel leichter deine Story aufzunehmen.
00:20:48: Der letzte Punkt.
00:20:49: Versuch es nicht perfekt zu machen, sondern versuche wirklich dich so ein bisschen umfassender, sagt man das so?
00:20:57: Um also dich ganzheitlich zu zeigen damit eben nicht nur die perfekten Seiten rauskommen, sondern damit du wirklich jemand, jemand echtes aus Fleisch und Blut bist.
00:21:09: denn mit so jemanden möchte man dann gerne befreundet sein und Fotoshootings machen und nicht nur mit denen, die absolut perfekt sind.
00:21:19: Ja das war die Folge zum Thema Sichtbarkeit.
00:21:22: ich hoffe es hat dir ein bisschen geholfen.
00:21:24: wie gesagt wenn du irgendwie Fragen hast zum Fotobusiness Wenn du selber unsicher bist was deine nächsten Schritte sein sollen Du kannst super gerne mir eine E-Mail schreiben oder auch einen persönliches Gespräch vereinbaren.
00:21:40: Da findest du alles auf unserer Website, also www.fotografenschmiedepunkt.de.
00:21:44: Ich packe den Link auch in die Show Notes.
00:21:47: E-Mail Tina at Fotografen schmiede und was haben wir noch?
00:21:52: Genau unsere Checkliste!
00:21:54: Unsere Checkliste.
00:21:56: wenn du dir unsicher bist wo du gerade mit deinem Photobusiness stehst ob du an alles gedacht hast was du am Anfang so bedenken solltest, dann lad dir super gerne die Checklist runter.
00:22:08: Auch den Link pack ich in die Show Notes und dann schaust du mal wo du stehst!
00:22:14: Und wie gesagt melde dich super gerne auch wenn du wünsche, fragen Rückmeldung zum Podcast hast – ich freue mich da total drüber!
00:22:22: Und dann hören wir uns super gerne in der kommenden Woche wieder.
00:22:25: Bis dann deine Tina.
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